GestDiab – ein Projekt zu Diabetes und Schwangerschaft. Machen Sie mit!

Alles zur Teilnahme

Werden Sie Teilnehmer bei GestDiab

  • Optimieren Sie Ihre postpartale Diabetes- Diagnostik und -Prävention
  • Profitieren Sie vom Benchmarking, indem Sie sich mit allen anderen Praxen vergleichen
  • Verbessern Sie die Zusammenarbeit in Ihrem Netzwerk der Mitbehandler
  • Helfen Sie mit, gemeinsam ein öffentliches Bewusstsein zu Gestationsdiabetes zu schärfen und bringen Sie mit uns die Versorgungsforschung weiter

Was ist Ihr Beitrag?

Die Datenerhebung wird zu drei Zeitpunkten durchgeführt. Die Daten der Patientinnen werden anonymisiert und mit dem Zeitaufwand von ca. 10 min. in ein Online-Tool eingegeben.

Wir stehen Ihnen dabei für technische und inhaltliche Fragen selbstverständlich zur Verfügung!

Das haben Sie davon

  • Organisationsverbesserung durch Standardisierung der Abläufe
  • Entwicklung von Praxistools
  • Kontakt, Unterstützung und Benchmarking mit allen teilnehmenden Praxen
  • Unterstützung bei der Umsetzung und Mitgestaltung von praxistauglichen Leitlinien
  • Gemeinsame Entwicklung eines postpartalen Präventionskonzepts
  • Verbesserte Kommunikation mit den Gynäkologen und den Entbindungskliniken
  • Daten und Charts für die Verwendung in Qualitätszirkeln

Unsere Ziele und Absichten

Wir brauchen Sie für die Vollerhebung in Nordrhein und laden Sie herzlich ein, bei GestDiab mitzumachen. Stellen Sie die Daten Ihrer behandelten Schwangeren zur Verfügung und werden so Teilnehmer an einem wichtigen Versorgungs-Forschungsprojekt.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und auf Ihre Teilnahme! Und so geht’s: Melden Sie sich an unter: www.windiab-daten.de/gestdiab.html

Alle winDiab Praxen können sich mit Ihren winDiab Anmeldedaten anmelden. Nicht-winDiab Praxen erhalten einen individuellen Login, der vom Systemadministrator generiert werden muss. Oder schreiben Sie uns eine E-Mail unter: gestdiab@gmail.com. Wir rufen Sie gerne zurück!

Kontakte

Per E-Mail: gestdiab@gmail.com

oder persönlich:

  • Dr. Heinke Adamczewski (E-Mail)
  • Gabriele Faber-Heinemann (E-Mail)
  • Dr. Dietmar Weber (E-Mail)
  • Laura Göstemeyer (E-Mail)

Formulare & Fragebögen zur Datenerhebung

Selbstverständlich, stellen wir allen Teilnehmern das vorgefertigte Probanden Infoblatt, die Einwilligungserklärung und das Datenschutzblatt zur Verfügung. Darüber hinaus, bieten wir Ihnen optional für eine strukturierte Dateneingabe im Online Tool, die GDM Anamnesebögen als Word-Dokument zum Downloaden an. Diese Fragebögen haben zum Vorteil, dass sie an die Rheinfolge der Fragen des Online-Tools angepasst sind.

Für alle aufkommenden Fragen, wie beispielsweiser zur Dateneingabemaske, Funktionsmöglichkeiten etc., haben wir Ihnen eine Frage- und Antwortliste (FAQ) zusammengestellt. Alternativ kontaktieren Sie gerne Fr. Göstemeyer, sie steht Ihnen auch persönlich zur Verfügung.

Wichtige Hilfsmittel

Wichtige optionale Hilfsmittel

FAQ

Alles zu GestDiab

Was ist GestDiab?

Seit 2008 erfassen und analysieren wir mit GestDiab Daten zu Schwangerschaften bei Diabetes. Als fortlaufendes Projekt von winDiab (wissenschaftliches Institut der niedergelassenen Diabetologen) bildet das Register GestDiab den Versorgungsprozess schwangerer Frauen mit Gestationsdiabetes oder Diabetes (Typ 2, Typ 1) in Diabetes-Schwerpunktpraxen ab. Damit wollen wir die Behandlungsprozesse von Schwangeren mit GDM, Typ 1 und Typ 2 Diabetes optimieren.

Zielsetzung

Was wollen wir erreichen?

  • Wir verschaffen Ihnen Transparenz über Ihre Datenlage und den Vergleich zum Gesamtkollektiv (Benchmarking)
  • Wir helfen Ihrer Praxis dabei, die Behandlung kontinuierlich zu verbessern
  • Wir zeigen Ihnen, wie Sie mit Ihren Versorgungsstrukturen die besten Ergebnisse erzielen können
  • Mit unseren Daten wollen wir die Gesundheitspolitik überzeugen, die richtigen Entscheidungen zu treffen
  • Wir wollen die Entwicklung eines postpartalen Präventionskonzeptes vorantreiben

Was sind die Ziele?

  • Aufbau einer größeren Datenbasis mit einer Vollerhebung in Nordrhein
  • Fundierte epidemiologische Aussagen
  • Erhöhung der Versorgungsqualität in unseren Praxen
  • Vergleichbare Qualität der Versorgung schwangerer Frauen in unseren Behandler- Netzwerken
  • Verbesserung des postpartalen Diabetes- Screenings
  • Aufbau eines postpartalen Präventionskonzepts
  • Abgleiche der Ergebnisse mit den Leitlinien und der Literatur sowie Optimierung der Leitlinien

Methodik

  • Prospektive Beobachtungsstudie
  • Darstellung und Auswertung der Daten von Schwangeren mit Gestationsdiabetes, Typ 1 Diabetes und Typ 2 Diabetes in diabetologischen Schwerpunktpraxen
  • Darstellung der Behandlungsprozesse und -ergebnisse
  • Überprüfung der Umsetzung der DDG / AGMFM / DGGG Leitlinien
  • Benchmarking der Praxen (Schwerpunktpraxen Diabetes, Frauenärzten und Entbindungskliniken) bzgl. der Diagnosekriterien, Prozesse und Ergebnisse
  • Vergleich mit Kollektiven aus anderen Untersuchungen und der Literatur

Register Konzept

Für weiterführende Informationen des Registers GestDiab steht Ihnen das „GestDiab Konzept“ zum Nachlesen als Download zur Verfügung.

Konzept GestDiab.pdf

Ergebnisse

Bisherige Ergebnisse von GestDiab

  • In vielen Fällen erfolgt die Testung auf GDM immer noch zu spät
  • Die Behandlung von Frauen mit GDM ist zeitintensiv und unterscheidet sich stark von Praxis zu Praxis
  • Die Geburtsergebnisse bei GDM entsprechen der Perinatalstatistik
  • Die Entbindungsdaten nach SSW mit Typ 1 und Typ 2 zeigen eine deutliche erhöhte Rate an Sectiones Caesareae Komplikationen der Neugeborenen

Nach der Entbindung

  • kommen zu wenige Mütter zum Diabetes-Screening
  • nur ca. 55% der getesteten Frauen haben einen normalen Blutzucker-Stoffwechsel
  • bei der postpartalen Testung hatten 5% einen manifesten Diabetes und 40% Prädiabetes

Auswertung der Daten

Die Auswertung der Daten werden den teilnehmenden Praxen in Form von Feedbackberichten inklusive eines Benchmarkings zur Verfügung gestellt.

Veröffentlichungen, aktuelle Auswertungen und zusätzliche Informationen zu den Analysen des Registers GestDiab finden Sie auf unserer Webseite „www.windiab-daten.de/gestdiab.html.

Finanzierung und Förderung

Die DDG hat die Auswertung der Jahrgänge 2013/14 finanziell unterstützt. Das Bundesgesundheitsministerium hat finanzielle Mittel zum Ausbau des Registers und zum Aufbau einer Kooperation mit dem Robert-Koch-Institut, dem Deutschen Diabetes-Zentrum, Krankenkassen zur Verfügung gestellt. Hiermit können wir eine wissenschaftliche Mitarbeiterin finanzieren.