Unsere Projekte im Detail

Neben regelmäßigen Kernprojekten wie den Jahres-Qualitätsbericht führen wir Studien, SPOTs und Register zu unterschiedlichen Versorgungsbereichen durch:

GestDiab ist ein Register zu Schwangerschaft bei Typ-1, Typ-2 und Gestationsdiabetes mit dem Ziel, bessere Erkenntnisse über Schwangerschaften und Geburten bei Diabetes im praxisübergreifenden Kollektiv zu gewinnen.

Wie sieht die Betreuung von Schwangeren mit Gestationsdiabetes (GDM), Typ1- (DM T1) oder Typ2 Diabetes (DM T2) in unseren Diabetes Schwerpunktpraxen (DSP) aus? Wie viele Sprechstunden- und Schulungskontakte sind erforderlich? Wie häufig verordnen wir bei GDM Insulin? Wie häufig ergibt das postpartale Diabetes-Screening Diabetes (DM) oder Prädiabetes? Ist unsere Behandlung vergleichbar mit der, die uns in Studien vor Augen geführt wird? Verlaufen Schwangerschaften bei DM T2 ähnlich wie bei DM T1? Wie häufig setzen wir eine Insulinpumpentherapie ein, wie oft Analog-Insulin?

Um solche Fragen zu beantworten wurde im Jahr 2008 das Projekt GestDiab ins Leben gerufen. Wir erfassen den Versorgungsprozess von Schwangeren mit Diabetes in DSPen mit einem hierfür entwickelten Softwareprogramm. Individuelle Benchmarking-Berichte für jede Praxis helfen, die Versorgung kontinuierlich zu verbessern. Außerdem werden die Daten in Qualitätszirkeln von Diabetologen, Hausärzten, Gynäkologen und Geburtskliniken diskutiert. Die Gesamtdaten werden regelmäßig veröffentlicht.

Ab 2012 dokumentiert GestDiab die durch die neuen GDM Leitlinien von 2011 bewirkten Veränderungen: Wird Insulin seltener eingesetzt? Werden weniger makrosome Kinder geboren? Wird die Diagnose GDM früher gestellt?

Weitere Inhalte der Leitlinie werden jetzt erfasst: z.B. Stillen, präkonzeptionelle Folsäure-Einnahme, Metformin-Einnahme, PCO-Syndrom und postpartales Depressions-Screening.

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme an GestDiab haben, senden Sie mir eine E-Mail: hm.adamczewski@netcologne.de.

Mit Hilfe einer von winDiab entwickelten Software lassen sich alle diabetes-relevanten ICD-Kodes in Patientenzahlen mit den entsprechenden Morbiditäten und Co-Morbiditäten ausdrücken. Auch mögliche Fehl-Kodierungen lassen sich erkennen so erkennen und ausmerzen.

Ein von winDiab entwickeltes Softwaretool mit dem Namen ADT-Konverter (ADT-Konverter herunterladen) ermöglicht es, aus sämtlichen verfügbaren Praxisverwaltungssystemen die diabetes-relevanten ICD-10 Codes zu extrahieren und in eine Datenbank einzufügen. Die anschließende Abfrage erlaubt individuelle und kollektive Auswertungen der konkreten Patientenzahlen mit Morbiditäten und Co-Morbiditäten auf Basis der ICD-10 Codes.

Alle an diesem Projekt mit dem Namen ICDiab teilnehmenden Praxen erhalten regelmäßig einen Quartalsbericht mit ihren Ergebnissen sowie den Abgleich mit dem Gesamtkollektiv. Mögliche fehlerhafte Kodierungen können auf diese Weise erkannt und ausgemerzt werden.

Programmtool „ADT-Konverter 3.0“ herunterladen   ADT-Konverter Anleitung

Zeigt die Leistungsfähigkeit der niedergelassenen Schwerpunkt-Diabetologie und erlaubt den teilnehmenden Praxen ein Benchmarking untereinander. Neben den Patientenzahlen der einzelnen Quartale und den durchgeführten Schulungen werden auch die Morbiditäten und Co-Morbiditäten von Diabetes mellitus abgebildet. Darüber hinaus werden die Praxisstrukturen beschrieben und Angaben zu den QM-Systemen gemacht.

Der Jahresbericht zeigt die Leistungsfähigkeit der niedergelassenen Schwerpunktdiabetologie und erlaubt den teilnehmenden Praxen ein Benchmarking untereinander.

SPOTs sind kurzzeitige Datenerhebungen zu bestimmten Fragestellungen, z.B. zur täglichen Insulinquote bei Typ 2 oder zum Bewegungsverhalten bei Typ 1 Diabetes. Gerne nehmen Anregungen dazu entgegen. Dabei werden den Partnerpraxen gut vorbereitete Unterlagen wie z.B. Datenerfassungsbögen zur Verfügung gestellt und anschließend statistisch ausgewertet und publiziert.

Der aktuelle SPOT mit dem Namen „Schnittkomm II“ evaluiert die Kommunikation von der diabetologischen Schwerpunktpraxis zum überweisendem Hausarzt und fragt gezielt nach Zeitpunkt, Umfang, Güte und Inhalt von Berichten.

Im ersten Teil dieses SPOTs wird die grundsätzliche Handhabung dieser Berichte erfasst und im 2. Teil gezielt am Beispiel von neu zugewiesenen Patienten, was wann und wie berichtet wurde.

Partnerbefragungen sind ein jährlicher Service für unsere Partnerpraxen. winDiab organisiert zentral und im Rahmen von QM Ihre vorgeschriebene Patientenbefragung. Die Partnerpraxen erhalten vorbereitete, einheitliche Fragebögen in gewünschter Menge und weitere Materialien, die zur unkomplizierten Umsetzung im Praxisalltag notwendig sind. Anschließend wird auch die Auswertung der ausgefüllten Bögen zentral organisiert und der anschließende Vergleich mit dem Gesamtkollektiv ermöglicht es der einzelnen Praxis sich zu vergleichen.

Ein Artikel zu den Ergebnissen der Patientenbefragung steht zum Download unter dem Menüpunkt „Publikationen“.

Der winDiab-Kalkulator schätzt die Erfolgswahrscheinlichkeit für eine DPP-4-Hemmer- oder GLP-1-Analoga-Therapie nach Eingabe von individuellen Patienten-Daten, beruhend auf der InkreDiab-Registerstudie mit den Ergebnissen von 1.000 Diabetes-Patienten. Die ermittelten Ergebnisse basieren auf statistische Analysen aus dem Register InkreDiab, die Ergebnisse, die mit Hilfe des Kalkulators erzielt werden, sind als Empfehlungen zu werten. winDiab übernimmt keinerlei Gewähr für die Richtigkeit der Ergebnisse. Eventuelle Haftungsansprüche sind grundsätzlich ausgeschlossen. Jetzt unsere App laden:

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